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Licht- und Schattenseiten

Am 17.03.2008 wurde, zu unserer großen Freude, eine Vereinbarung zwischen der Gasag Berlin und dem Förderverein der Schule am Birkenhof e.V. über ein Sponsoring in Höhe von 3500 EUR aus einem Mitarbeiterfond für ehrenamtliches Engagement von Mitarbeitern der Gasag unterzeichnet. Anwesend waren Frau Regine Buczek als unterzeichnende Vertreterin der Gasag und der Vorsitzende Herr Jörg Schultrich für den Förderverein der Schule am Birkenhof e.V.

Dieses Geld wurde für eine Sonnenschutzanlage für den Innenhof und den Spielplatzbereich der Schule am Birkenhof eingesetzt. Damit konnte ein großer Wunsch, besonders für unsere kleinen Schüler, realisiert werden. Die Kinder konnten in den Sommermonaten diesen Spielplatz, wegen zu starker Sonneneinstrahlung, nur begrenzt nutzen.

Vom 28.5. bis 30.5.2008 erfolgte die Montage und der Aufbau der roten Sonnenschutzanlage durch die Firma Wehrfritz.

Voller Stolz und Freude fand die Einweihung und  die feierliche Übergabe der Sonneschutzanlage durch die Gasag, vertreten durch Frau Regine Buczek, an den Förderverein und die Schule zu unserem 10. Birkenfest, am 31.05.2008, statt.

Natürlich nahmen unsere Kleinen die Anlage sogleich in „ihren Besitz“. Sie konnten nun den Spielplatz den ganzen Tag, auch bei starker Sonneneinstrahlung, nutzen.

 
 

Leider währte die Freude nicht lange. Zwischen Samstag, dem 14.06.2008 und Montag, dem16.06.2008 6:00 Uhr wurden mehrere Außenanlagen auf dem Gelände der Schule am Birkenhof, Arnouxstraße 18 in 13127 Berlin gewaltsam beschädigt bis zerstört.

Voller Entsetzen mussten wir feststellen, dass auch unsere, gerade erst eingeweihte, Sonnenschutzanlage von diesen mutwilligen Zerstörungen betroffen war.

Wer tut so etwas und vor allem; warum? Unsere Kinder und auch wir fragten uns das immer wieder. Noch am selben Tag erstatteten wir Anzeige bei der Polizei und die Ermittlungen gegen Unbekannt wurden aufgenommen.

Während der laufenden Ermittlungen stellte der Förderverein der Schule eine schriftliche Strafanzeige bei der Polizei und Staatsanwaltschaft, um, im Fall einer erfolgreichen Ermittlung der Täter, Anklage und Schadensersatzforderungen geltend machen zu können.

Das Warten und Hoffen begann . . .

Am 01.08.2008 erhielten wir per Post durch die Staatsanwaltschaft ein Schreiben. Darin heißt es unter anderem: Die Täter konnten leider nicht ermittelt werden und das Verfahren wurde eingestellt.

Und nun? Wir werden wieder sparen und Geld sammeln, um den Kindern bald wieder die Möglichkeit zu bieten, ihren Spielplatz ganztägig zu nutzen. Der nächste Sommer kommt bestimmt.

So dicht liegen manchmal „Licht- und Schattenseiten“ beieinander.

Artikel verfasst von:                                           Bildmaterial:
H. Kluthe                                                                ® I. Lehnert